Man nimmt sich so viel vor im Leben. Und dann ist man doch froh, wenn man überhaupt die Hälfte davon schafft.
Ich bin jedes Mal aufs Neue davon enttäuscht, wie zerbrechlich Freundschaften und Kontakte doch sind. Immer wieder denke ich, ich habe einen tollen Vertrauten in der Person gefunden, kann mit ihr über so vieles reden, lachen und Probleme diskutieren. Aber das Ganze hält meist nur eine Weile an und dann bricht der Kontakt ab und man schreibt sich, wenn überhaupt, nur noch ab und zu oberflächliche Sachen wie "wie geht's?, was ist bei dir so los?", aber eigentlich interessiert es einen gar nicht mehr, weil man neue Bekanntschaften hat, mit denen man mehr Gemeinsamkeiten hat. Ich vermisse manche Menschen. Im Alltag fällt mir das nicht so auf. Aber wenn ich Zeit habe und so nachdenke, dann merke ich, wie sehr mir manche Gespräche fehlen, auch wenn sie größtenteils unsinniges Zeugs enthielten. Mit manchen Menschen konnte ich mich richtig gut unterhalten und hatte das Gefühl, dass es ein gewisses Verständnis zwischen uns gab.
So fehlen mir auch die Leute, die ich in Brighton kennengelernt habe. Besonders Monika und Sandra. Mit den beiden habe ich in den zwei Wochen am meisten Zeit verbracht und es war immer lustig, wenn wir zusammen unterwegs waren. Mit ihnen haben auch das Shoppen, die Discos und die Ralleys Spaß gemacht, denn wir hatten mehr oder weniger den selben Geschmack (naja nicht immer^^) und waren mehr auf einer Wellenlänge als mit den Leuten aus unseren Familien. Auch wenn es manchmal Kommunikationsschwierigkeiten gab, haben wir doch viel zusammen gelacht. Das Horror Hotel war sowieso das Beste in den ganzen zwei Wochen, auch wenn ich keine Ahnung habe, was darin eigentlich war :D
Ich hoffe wir werden in Kontakt bleiben und dass wir uns vielleicht irgendwann in den Ferien noch mal treffen können, auch wenn das wohl etwas schwierig wird. Aber schön wäre es auf jeden Fall und ich würd' mich freuen.